Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e.V.

Die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e.V. (ASM) wurde 1953 als eine überparteiliche Vereinigung von Wissenschaftlern und Unternehmern gegründet. Sie will die Soziale Marktwirtschaft als freie und humane Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung verwirklichen. Zur Freiheit des Individuums zu Meinungsäußerung und politischer Betätigung gehört ein gleiches Maß an Freiheit für sein wirtschaftliches Engagement.

Die ASM setzt sich für Schutz und Förderung des Privateigentums, Entscheidungsfreiheit des Unternehmers und Leistungswettbewerb als Grundlage einer gerechten Gesellschaft ein. Die Soziale Marktwirtschaft will die Freiheit auf dem Markt mit sozialem Ausgleich verbinden. Erst die marktwirtschaftliche Leistung macht sozialen Fortschritt möglich. Der einzelne Mensch wird nicht allein gelassen; doch darf ihm nicht die individuelle Verantwortung genommen werden. Die ASM erhebt überall dort ihre Stimme, wo der unerlässliche ordnungspolitische Rahmen durch politische Maßnahmen eingeengt, ersetzt oder zerstört wird.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Aktivität ist die wirtschaftliche Ausbildung der jungen Generation. Als verantwortlich handelnde Bürger können nur Menschen auftreten, die über ökonomische Sachverhalte informiert sind und Urteilskraft besitzen.

Im Sinne Ludwig Erhards arbeitet die ASM auf eine Europäische Union hin, die den Entscheidungsspielraum nationaler Parlamente und selbstverantwortlicher Bürger nicht einengt, sondern ergänzt. Sie will aufklären, dass Globalisierung gerade den armen Nationen helfen kann und so auch unseren Wohlstand sichert.

Weitere Informationen unter www.asm-ev.de

Bund Katholischer Unternehmer (BKU)

Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) versteht sich als Brücke zwischen Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft. Er trägt ethische Werte in die Wirtschaft, ökonomischen Sachverstand in die Kirche und beides in Politik und Gesellschaft.

Dem 1949 gegründeten BKU gehören rund 1 200 Eigentümer-Unternehmer, Selbständige und leitende Angestellte an. In seinen Arbeitskreisen auf Bundesebene entstehen innovative Konzepte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie zur Unternehmensethik. Seinen Mitgliedern bietet er eine bestens vernetzte Plattform für kirchliches und gesellschaftliches Engagement. Der BKU ist in 36 Diözesan-gruppen gegliedert, er bietet dort seinen Mitgliedern ein Netzwerk geschäftlicher, kirchlicher und politischer Kontakte, eine geistige Heimat und eine Wertorientierung für den betrieblichen wie persönlichen Alltag.

Der BKU vertritt die Interessen seiner Mitglieder, indem er sich auf Grundlage der Katholischen Soziallehre und der Ordnungsidee der Sozialen Marktwirtschaft für tiefgreifende ornungspolitische Reformen einsetzt. Seinen Mitgliedern bietet er verlässliche Orientierung und geistige Heimat. Der BKU setzt sich national wie international ein für die Ordnungsidee der Sozialen Marktwirtschaft, deren Kern eine "Wirtschaftsverfassung des Wettbewerbs" (Walter Eucken) ist. Er sieht darin die besten Chancen für eine freie und gerechte Gesellschaftsordnung. Handlungsgrundlage ist die Katholische Soziallehre.

BKU-Mitglieder orientieren sich am christlichen Menschenbild, nach dem jeder Mensch Person ist und Teil hat am Schöpfungshandeln Gottes. Es soll sich und seine Begabungen und Fähigkeiten entfalten können und zu seinem und zum Wohle aller einsetzen. So gestalten wir moderne Unternehmensführung, die auf die Eigenverantwortung der Mitarbeiter setzt und Beteiligungschancen eröffnet. Arbeitnehmer werden so zu Mitunternehmern!

Der BKU sieht in den Unternehmern, vor allem den persönlich haftenden Gesellschaftern, die zentrale Säule der modernen Bürgergesellschaft. Mit ihren Fähigkeiten und Begabungen gestalten sie unsere Zukunft. Sie sind in Freiheit schöpferisch tätig, produzieren Güter und Dienstleistungen und schaffen Arbeitsplätze, sie tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und Kunden und engagieren sich in ihrem kirchlichen, gesellschaftlichen und politischen Umfeld. Sie sind vielfach global tätig, aber lokal verwurzelt.

Weitere Informationen unter www.bku.de

Die Familienunternehmer (ASU)

 

Der Verband „Die Familienunternehmer – ASU“ ist die politische Interessenvertretung für Familienunternehmer in Deutschland. Familienunternehmer sind das Herz der Sozialen Marktwirtschaft und darum tritt dieser Verband auch für die Grundwerte der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards ein (Freiheit / Eigentum / Wettbewerb / Eigenverantwortung).

Der Verband hat zur Zeit etwa 5.000 Mitglieder aus allen Branchen und neben der politischen, namentlich ordnungspolitischen Arbeit, bietet er den Mitgliedern Erfahrungsaustausch und Weiterbildung. Familienunternehmer machen sich u. a. stark für eine Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland. Ihre Jugendorganisation (bis 40 Jahre) sind „Die Jungen Unternehmer – BJU“.

Weitere Informationen unter www.familienunternehmer.eu

ECONWATCH - Gesellschaft für Politikanalyse e.V.

ECONWATCH – Gesellschaft für Politikanalyse e.V. (engl. econ, kurz für economic policy "Wirtschaftspolitik" und watch "beobachten") wurde 2007 als unabhängige, überparteiliche und gemeinnützige Organisation als eingetragener Verein gegründet. Ziel von ECONWATCH ist, verständlich und wissenschaftlich fundiert über Wirtschaftspolitik zu informieren und Reformmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu greift ECONWATCH aktuelle wirtschaftspolitische Themen z. B. aus den Bereichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Steuer- und Haushaltspolitik sowie Wettbewerbspolitik auf. Mit Veröffentlichungen und Veranstaltungen trägt ECONWATCH zu einer besseren Information von Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit bei.

Auf seinen Veranstaltungen bringt ECONWATCH Wissenschaftler und Akteure, die professionell in der politischen Praxis tätig sind, zu kompetenten, aufgeschlossenen und somit nicht parteipolitisch geprägten Gesprächen über wirtschaftspolitische Themen zusammen. ECONWATCH erstellt zudem Policy Briefs, die verständlich und wissenschaftlich fundiert auf jeweils einer Seite über ein Thema informieren und Reformmöglichkeiten aufzeigen.

ECONWATCH finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder und die breite Basis vergleichsweise geringer Mitgliedsbeiträge und Spenden garantieren größtmögliche Unabhängigkeit.

Weitere Informationen unter www.econwatch.org

Friedrich August von Hayek-Gesellschaft

Noch mehr Informationen unter www.hayek.de

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Denken ohne Grenzen – die Friedrich-Schiller-Universität Jena

Rund 19.300 Studierende, 340 Professoren und über 6000 weitere Mitarbeiter gehören 2008 zur Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und ihrem Klinikum. Die Uni wurde bereits 1558 gegründet und ist heute eine in zehn Fakultäten strukturierte klassische Universität mit einem breiten Fächerspektrum. Mit dem Neuen Campus im Herzen Jenas bleibt sie eine Stadt-Universität mit kurzen Wegen, auch wenn die medizinischen Disziplinen im Neubau des Klinikums in Lobeda zusammen geführt werden.

In der Lehre verbindet die FSU Traditionelles mit Innovativem: die sog. „kleinen Fächer“ wie Kaukasiologie, Rumänistik, Altorientalistik und Indogermanistik haben hier ebenso ihren Platz, wie die Medizin, Psychologie, Physik, Sozial- und Biowissenschaften, die in den aktuellen Rankings Spitzenplätze erreichen.

Kurze Wege und ein eng geknüpftes Forschungsnetzwerk sind das Geheimnis der Wissenschaftsmetropole. Viele der Direktoren und Abteilungsleiter außeruniversitärer Institute in Jena haben zugleich eine Professur an der Alma Mater inne. Darüber hinaus pflegt die Jenaer Uni, die großen Wert auf Interdisziplinarität und Internationalität legt, einen Hochschulverbund mit Halle und Leipzig.

Gemeinsame, vielfach interdisziplinäre Projekte, z. B. in gegenwärtig vier DFG-Sonderforschungsbereichen und sechs DFG-Graduiertenkollegs, sind die natürliche Folge. Das fruchtbare Aufbruchklima stiftet auch eine ganze Reihe ungewöhnlicher und perspektivenreicher Ansätze in der Forschung, die häufig international, interdisziplinär und in (Verbund-)Netzwerken verfolgt werden.

Weitere Informationen unter www.uni-jena.de

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) GmbH

Das Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) ist eine unabhängige Forschungseinrichtung, die zukunftsrelevante wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Themen erkennt und analysiert.

Das HWWI nutzt Grundlagen- und angewandte Forschung, um wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Beratungsdienstleistungen zu erbringen. Darüber hinaus engagiert sich das Institut in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre sowie in der weiterführenden Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

In den 11 Themenfeldern des Instituts arbeiten Forscherinnen und Forscher vor allem aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ergänzt wird das HWWI-Team durch Research Fellows und Research Associates. Zusätzlich verfügt das HWWI über ein weites Netz an nationalen und internationalen Kooperationspartnern.

Neben dem Hauptsitz in Hamburg ist das Institut mit Zweigniederlassungen in Erfurt und Bremen präsent.

Das HWWI ist eine gemeinnützige GmbH. Gesellschafter des Instituts sind die Universität Hamburg und die Handelskammer Hamburg. Zu den strategischen Partnern des HWWI gehören die Berenberg Bank, die Hamburger Sparkasse, die Hamburg School of Business Administration, die HSH Nordbank, die Kühne Logistics University, die Nordcapital Holding sowie PricewaterhouseCoopers.

Weitere Informationen unter www.hwwi.org

Institut für Wirtschaftspolitik (iwp) der Universität Köln

Das Institut für Wirtschaftspolitik wurde 1950 als unabhängiges wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut an der Universität zu Köln gegründet. Gründer waren Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Müller-Armack, der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft, und Dr. h.c. Franz Greiß.
Die vorrangige Aufgabe des Instituts liegt in der Untersuchung aktueller grundlegender Probleme im Bereich der Wirtschaftspolitik. Das besondere Augenmerk gilt dabei ordnungspolitischen Fragestellungen und den für eine funktionsfähige Soziale Marktwirtschaft erforderlichen institutionellen Rahmenbedingungen.
Die wissenschaftliche und organisatorische Leitung liegt in der Regel bei zwei für das Fach Wirtschaftspolitik zuständigen Universitätsprofessoren der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Ein gemeinnütziger Fördererkreis unterstützt die Arbeit des Instituts. Zur Zeit übernimmt Prof. Achim Wambach, Ph. D. die Aufgaben des Direktors.

Weitere Informationen unter www.iwp.uni-koeln.de

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Wir sind eine politische Stiftung, die bundesweit in zwei Bildungszentren und 16 Bildungswerken aktiv ist. Unsere Auslandsbüros betreuen weltweit mehr als 200 Projekte in über 120 Ländern. Unser Sitz ist in Sankt Augustin bei Bonn und Berlin.

Konrad Adenauer und seine Grundsätze sind für uns Leitlinien, Auftrag und Verpflichtung. Die Stiftung trägt seit 1964 den Namen des ersten Bundeskanzlers; sie ging aus der bereits 1955 gegründeten „Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit“ hervor. National und international setzen wir uns durch politische Bildung für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Die Festigung der Demokratie, die Förderung der europäischen Einigung, die Intensivierung der transatlantischen Beziehungen und die entwicklungspolitische Zusammenarbeit sind unsere besonderen Anliegen.

Als Think Tank und Beratungsagentur erarbeiten wir wissenschaftliche Grundlagen und aktuelle Analysen vorausschauend für politisches Handeln. Die Akademie der Stiftung in Berlin ist das Forum für den Dialog über zukunftsrelevante Fragen zwischen Politik, Wirtschaft, Kirche, Gesellschaft und Wissenschaft. Auf Tagungen und Kongressen bringen wir Leute zusammen, die „etwas zu sagen haben“. Zu unseren mehr als 2.500 Veranstaltungen allein in Deutschland kommen pro Jahr 145.000 Menschen.

Begabte junge Menschen, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Mittel- und Osteuropa sowie aus den Entwicklungsländern fördern wir ideell und materiell. Engen Kontakt halten wir zu ehemaligen Stipendiaten – inzwischen mehr als 8.800.

Ausstellungen, Lesungen und Preise ergänzen unser Angebot. Wir unterstützen künstlerischen Nachwuchs und verleihen alljährlich den renommierten KAS-Literaturpreis. Junge Journalisten fördern wir in speziellen Projekten. Einen eigenen Lokaljournalistenpreis vergeben wir seit 1980. Der "Preis Soziale Marktwirtschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung" ehrt seit 2002 Persönlichkeiten, die sich für Erhalt und Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft in herausragender Weise eingesetzt haben.

Die Geschichte der christlichen Demokratie in Deutschland und Europa erschließt und erforscht das Archiv für Christlich-Demokratische Politik. Dem Benutzer stehen umfangreiche Schriftgutbestände, moderne Medien und eine Spezialbibliothek mit rund 157.000 Titeln zu Politik und Zeitgeschichte zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.kas.de

Ludwig-Erhard-Stiftung e.V.

In einer Zeit und in einer Welt, die in staats- und gesellschaftspolitischer Hinsicht nicht nur fortdauernden Wandlungen unterliegt, sondern nur zu oft destruktive Züge aufweist, tut Besinnung not. Wenn die Preisgabe von menschen-, völker- und staatsverbindenden Grundsätzen allenthalben gar noch als Wert oder Fortschritt gepriesen, ja die Zerstörung von Ordnungen zum Selbstzweck erhoben wird, ist es geboten, dieser bedrohlichen Entwicklung mit Klarheit und Entschiedenheit entgegenzuwirken. In einer Zeit, in der ein verwerflicher Opportunismus und ein verderblicher Konformismus sich immer weiter ausbreiten, gilt es, die Werte verantwortlicher Gesinnung und menschlicher Gesittung zu stärken und neu zu beleben.

Die Ludwig-Erhard-Stiftung wurde 1967 als gemeinnützige Einrichtung durch Altbundeskanzler Prof. Dr. Ludwig Erhard in Bonn gegründet. Ihre Aufgabe ist, freiheitliche Grundsätze in Politik und Wirtschaft durch staatsbürgerliche Erziehungs- und Bildungsarbeit sowie durch wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Ordnungspolitik zu fördern und die Soziale Marktwirtschaft im Sinne von Ludwig Erhard zu stärken. Sie fühlt sich der Idee einer freien Gesellschaft verpflichtet und will in dem ihr gemäßen Rahmen an der Aus- und Fortgestaltung einer freiheitlichen Ordnung und der Sicherung menschenwürdiger Lebensformen mitarbeiten.

Dazu führt die Stiftung Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Kongresse durch, informiert über die Soziale Marktwirtschaft und gibt die Vierteljahreszeitschrift „Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik“, den Informationsbrief „Im Klartext“ sowie verschiedene Schriftenreihen heraus. Sie verleiht alljährlich den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik und einen dazugehörigen Förderpreis sowie in unregelmäßigen Abständen die Ludwig-Erhard-Medaille für Verdienste um die Soziale Marktwirtschaft.

Weitere Informationen unter www.ludwig-erhard-stiftung.de  

Roman Herzog Institut (RHI)

Das ROMAN HERZOG INSTITUT wurde 2002 gegründet, begleitet seither die Arbeit der Arbeitgeberverbände und hinterfragt kritisch deren Positionen. Das Institut versteht sich als eine Plattform für freies Nach-, Vor- und Querdenken, das im interdisziplinären Diskurs visionäre, inspirierende Antworten auf brennende Fragen unserer Zeit behandelt und Perspektiven für die Zukunft der Arbeit aufzeigt.

Darüber hinaus fühlt sich das Institut dem reformerischen Anliegen seines Namensgebers, dem früheren Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog verpflichtet. Unterstützt durch das persönliche Engagement des Bundespräsidenten a. D., möchte das ROMAN HERZOG INSTITUT innovative Beiträge zum Langfristdenken leisten, gleichzeitig aber auch politisch praktikable Gestaltungsvorschläge entwickeln, auf deren Basis Deutschland wieder zukunftsfest gemacht werden kann. Die Ergebnisse und Erkenntnisse werden dabei so aufbereitet, dass sie für die Arbeit der institutstragenden Verbände sowie für die Entscheider in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft als innovative, wertvolle Lösungsansätze dienen.

Mit der Arbeit des Instituts unterstreicht Prof. Dr. Roman Herzog einmal mehr seine Überzeugung, dass Führungspersönlichkeiten in Politik, Unternehmen, Verbänden und anderen gesellschaftlichen Institutionen in besonderem Maße für die künftige Entwicklung Deutschlands und damit für die wirtschaftlichen Chancen nachfolgender Generationen Verantwortung übernehmen müssen.

Über die laufenden Aktivitäten des Instituts informiert Sie unsere Homepage: www.romanherzoginstitut.de

Walter Eucken Institut e.V.

Das Walter Eucken Institut wurde vier Jahre nach dem Tode Walter Euckens von Freunden und Schülern und mit der Unterstützung des damaligen Wirtschaftsministers Professor Dr. Ludwig Erhard am 11. Januar 1954 in der Rechtsform  eines Vereins in Freiburg im Breisgau gegründet. Professor Friedrich A. von Hayek war von 1964 bis 1970 Vorstandsmitglied und von 1970 bis zu seinem Tode Ehrenpräsident des Instituts. Anlässlich des 50-jährigen Gründungsjubiläums wurde Nobelpreisträger Professor James M. Buchanan zum Ehrenpräsidenten des Instituts ernannt.

Das Walter Eucken Institut ist eine unabhängige Einrichtung, die sich wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Forschung widmet, insbesondere der Untersuchung von Problemen, deren Lösung für die Erhaltung und Weiterentwicklung einer marktwirtschaftlichen Ordnung von grundsätzlicher Bedeutung ist. Mit seinen Vorträgen, wissenschaftlichen Tagungen und Veröffentlichungen setzt sich das Institut zum Ziel, die Grundlagen und Prinzipien einer solchen Ordnung in der Öffentlichkeit deutlich zu machen und das Verständnis für wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge zu fördern.

Hauptziel des Instituts ist es, als ein Kompetenzzentrum in ordnungspolitischer und ordnungsökonomischer Grundlagenforschung zu fungieren und durch geeignete Veranstaltungen ordnungspolitisches Denken in die öffentliche Diskussion einzubringen. Besonderes Gewicht in der Arbeit des Instituts wird nicht nur der systematischen Verbindung der Forschungstradition der von Walter Eucken und Franz Böhm begründeten Freiburger Schule mit der evolutorischen Ordnungsökonomik F.A. von Hayeks und der modernen konstitutionellen Ökonomik J.M. Buchanans eingeräumt, sondern auch der Ausrichtung des ordnungspolitischen Forschungsprogramms auf Fragen der internationalen Wirtschaftsordnung und der Wirtschaftsverfassung Europas.

Weitere Informationen unter www.walter-eucken-institut.de

Wilhelm-Röpke-Institut e.V.

In Zeiten globaler Güter-, Dienstleistungs- und Wissensmärkte steht die Wirtschaftspolitik vor großen Herausforderungen. Die Besinnung auf und das Studium des ursprünglichen Konzepts der Sozialen Marktwirtschaft können dazu beitragen, geeignete Lösungsstrategien zu diesen Problemen zu entwickeln. Doch die Ideen von Eucken, Erhard, Müller-Armack und eben auch von Röpke sind in den heutigen Reformdiskussionen nach wie vor wenig präsent.
Die Mitglieder des im Mai 2007 in Erfurt gegründeten Wilhelm-Röpke-Instituts fühlen sich insbesondere dem Vermächtnis Wilhelm Röpkes (1899-1966) verpflichtet, der 1924 an die Universität Jena als damals jüngster Professor in Deutschland berufen wurde. Das Wilhelm-Röpke-Institut unterstützt Forschungs- und Publikationsaktivitäten über Grundsatzfragen der Ordnungstheorie und -politik, die im Rahmen regulärer Budgets von Forschungseinrichtungen nicht oder nicht zufrieden stellend zu realisieren sind. Unsere Mitglieder und Spender unterstützen uns außerdem dabei, das geistige Vermächtnis Wilhelm Röpkes zu erforschen und einer breiteren Öffentlichkeit in Erinnerung zu rufen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Aufarbeitung seines Nachlasses.
Weitere Informationen unter www.roepke-institut.org