Kleidung, Essen und andere politische Statements

Politik hat längst die meisten Lebensbereiche der Deutschen erreicht. Vorbei sind die Zeiten, in denen Politik Privatsache war und sich lediglich an Stammtischen oder auf dem Wahlzettel äußerte. Das ist eigentlich schade, weil man sich dadurch immer unter Druck gesetzt fühlt, das vermeintlich Richtige zu symbolisieren und sich immer politisch korrekt verhalten zu müssen.

Korrektheit bedeutet dabei nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kaste, wie die der politisch Korrekten, einer eher linksgerichteten Gruppierung. Politisch korrekt bedeutet, dass man sich gemäß seiner eigenen Vorstellungen und Überzeugungen darstellt und nach ihnen lebt. Die quasi-religiöse Bedeutung der Politik gebietet das, denn Politik bezieht sich mittlerweile nicht nur auf ökonomische oder personelle Auffassungen, sondern auch auf das Umweltbewusstsein, die Sprache und die Auffassung von einem gemeinschaftlichen Miteinander. Welche Bereiche könnten als politische Statements ausgelegt und mit ihnen gleichgesetzt werden?

Kleidung als Statement zu Umwelt, Klasse und Lifestyle

Kleidungsstücke werden mittlerweile penibel bewertet. Dabei spielen Details wie die Produktionsstandards, die Herkunft der Kleidung, die Funktionalität und auch der Preis eine große Rolle. Mit vielseitigen Kleidungsstücken wie zum Beispiel der NA-KD repräsentiert man ein authentisches Weltbild, bei dem Fairness, Modebewusstsein und eine gesellschaftliche Offenheit symbolisiert werden. Die Kleidungsstücke reichen von schicken Kleidern bis hin zu funktionalen Sportklamotten – allesamt sind sie aber fair produziert und mit nachhaltigen Materialien gestaltet worden, zudem symbolisieren sie einen gesellschaftlich offenen Stil, der sowohl in schicken Kreisen als auch auf einer lockeren Party Gefallen finden wird! Mit Kleidungsstücken von raffiniert-schicken Marken wie NA-KD ist man damit auf der sicheren Seite.

Fahrzeuge als Spiegel der Persönlichkeit

Ein Fahrzeug ist ein besonders wichtiges politisches Statement. Ein unrühmliches Beispiel sind umweltbewusste Fahrer von SUVs, die zwar die Besteuerung von Flügen, trotzdem aber ihren dicken Verbrennungsmotor auf den Straßen wissen möchten. Steht man für Steuerfreiheit, lebt in den Tag hinein und begreift sich eher als neoliberal, sind dicke Verbrenner als Status kein Problem. Will man aber der Umwelt einen Gefallen tun und das auch zeigen, sind Verbrenner grundsätzlich tabu – E-Bikes, Elektroautos und Fahrräder sind dann kein Problem.

Essen ist politisch!

Auch im Bereich der Nahrung ist Politik ein wichtiges Thema. Isst man vegan oder regional und saisonal, tut man der Umwelt und der Tierwelt etwas Gutes. Fast Food, Billigfleisch und Früchte aus fernen Kontinenten wiederum sind natürlich eine legitime Auswahl; verspeist man diese Sachen aber regelmäßig, sollte man nicht zu sehr auf Umweltschutz pochen.

Sprache ist paraphrasierte Politik

Wörter sind Brücken zu Taten – die Frage ist also, was man für eine Brücke schlagen möchte. Steht man für den Erhalt der großen Nationalsprachen wie etwa Deutsch, Englisch oder Französisch? Dann sollte man Latein und Altgriechisch lernen, um Latinismen, Gräzismen und auch Anglizismen aus seinem eigenen Sprachraum zu tilgen, und wieder zu alten Sprachbildern zurückzufinden. Will man aber etwa den USA oder China in ihren Wirtschafts- und Staatsphilosophien nacheifern, lohnt sich das Lernen von Mandarin und amerikanischem Business-Englisch.

Diese und andere politische Statements müssen nicht jeden Tag gepflegt werden, aber um authentisch zu bleiben, sollte man sich über ihr Wirken und ihre Gestaltung im Klaren sein.


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